In unserem Sortiment finden Sie zahlreiche Produkte mit dem Fair-Trade-Symbol. Doch was versteckt sich hinter diesem Zeichen?
Fairer Handel bedeutet, dass die Kleinproduzenten aus den Entwicklungsländern einen angemessenen sowie garantierten Mindestpreis für Ihre Produkte bekommen. Anders als im freien Welthandel wo diese Erzeugnisse in der Regel oft zu Niedrigpreisen gehandelt werden. Mit den höheren Einnahmen können die Erzeuger die Kosten der Produktion und ihre täglichen Lebenshaltungskosten decken und in ihre wirtschaftliche und soziale Zukunft investieren.
Um Ihre Ware vermarkten zu können, müssen die Kleinproduzenten sich zu Erzeugergemeinschaften oder Produktionsgenossenschaften zusammenschließen, die die Kontakte zu den Exporteuren aufbauen und sich um die Vermarktung der Erzeugnisse kümmern.
Der ökologische Landbau und der Faire Handel entwickelten sich getrennt voneinander und entstanden aus unterschiedlichen Motivationen. Im ökologischen Landbau stand der Umweltschutzgedanke und der Anspruch auf gesunde Ernährung im Mittelpunkt. Der Leitgedanke des Fairen Handels ist, Alternativen zu den ungerechten Welthandelsstrukturen zu schaffen und die Armut in den Entwicklungsländern zu mindern.
Dadurch kam es zu zwei verschiedenen Warenkennzeichnungen, dem Fairen Handel-Produkt und dem Bio-Produkt. Da die Nachfrage für beide Produktgruppen wächst und sich die beiden Standards sehr gut ergänzen, ist in letzter Zeit ein bunter Markt von öko-fairen Produkten entstanden, dessen Produktpalette vom umweltgerechten T-Shirt bis zur fair gehandelten Schokolade reicht.
Für den Konsumenten stellen sich häufig folgende Fragen bezüglich des Fairen Handels:
